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Das hohe Maß an Flexibilität und Kreativität, das Unternehmen bei der Entwicklung marktfähiger innovativer Produkte und Dienstleistungen aufbringen müssen, ist vorwiegend in Kooperationsnetzwerken realisierbar. Dies betrifft insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), die oftmals von wenigen Großkonzernen abhängig sind. Innovations-Kooperationen befähigen Unternehmen, den steigenden Anforderungen ihrer Kunden nach innovativen Erzeugnissen gerecht zu werden, sie bergen jedoch auch Risikopotenziale (bspw. Zurückhaltung von Informationen, Spannungen bei der Zusammenarbeit von internen und externen Mitarbeitern), welche die notwendige vertrauensvolle Zusammenarbeit der Akteure signifikant behindern können.

Vor diesem Hintergrund strebt der Forschungsverbund VERMIKO die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung transparenter betrieblicher Vertrauens-Managementsysteme auf intra- und interorganisationaler Ebene an (zwischen KMU sowie zwischen KMU und Konzernen). Hierdurch soll eine effektive Unterstützung von Innovations-Kooperationen in Produkt- und Dienstleistungsentwicklungsprozessen gewährleistet werden. Im Sinne einer nachhaltigen Wirkung wird ein modularisiertes Vertrauens-Managementsystem entwickelt, dessen Innovationsvorteile qualitativ und quantitativ ermittelt werden.

Ein aus den gewonnenen Erkenntnissen konstruiertes Messinstrumentarium ermöglicht die unternehmens-, aber auch die mitarbeiterspezifische Bewertung von Vertrauen, aus der sich Stärken-Schwächen-Profile für Unternehmen und Kooperationen eruieren lassen.

Schließlich sichern ein praxisrelevanter Leitfaden, ein Online-Tool inklusive Web-Based-Training und Planspiel sowie die Qualifizierung und Etablierung von „Vertrauenscoaches“ die nachhaltige Einführung des Vertrauens-Managementsystems in KMU und in Großunternehmen.

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